Der Baumarkt für die Nachbarschaft

Der baumarkt für die NachbarschaftMan kennt das: Es stehen kleinere oder größere handwerkliche Arbeiten in der eigenen Wohnung an. Alle Pläne sind gemacht, die Materialien sind da und eigentlich könnte die Arbeit beginnen. Wenn da nicht das Problem wäre, dass man gar nicht das richtige Werkzeug zur Hand hat. Gerade heute ist es eher selten geworden, dass Haushalte einen eigenen Werkzeugkoffer mit einer guten Auswahl an unterschiedlichen Werkzeugen besitzen.

Oft genug geht es dann zu den Nachbarn in der Hoffnung, dass dieser vielleicht die passende Bohrmaschine hat oder anders aushelfen kann. Wie wäre es, wenn man für die Nachbarschaft einfach einen eigenen kleinen Baumarkt organisiert?Gemeinsame Werkzeuge verringern Kosten und steigern das GemeinschaftsgefühlGerade in Nachbarschaften, in denen der Kontakt noch groß geschrieben wird, ist es in der Regel kein Problem, sich einmal eine Bohrmaschine auszuleihen oder den einen oder anderen Schrauber zu leihen. Gerade dann, wenn es sich um mehrere Parteien handelt, kann es aber schon einmal passieren, dass die eigenen Werkzeuge einfach verschwinden. Dahinter steckt nur selten böser Wille, oft genug werden die entsprechenden Geräte einfach von beiden Seiten vergessen, bis man sie am Ende dann doch benötigt.

Ein gemeinsamer kleiner Baumarkt mit den nötigsten Werkzeugen wäre die Lösung. So lassen sich nicht nur die Kosten für die Anschaffung reduzieren, sondern es gibt auch immer einen Ort, an dem man die entsprechenden Tools findet.Diese Idee wird heute bereits in Amerika mehrfach umgesetzt und erfreut sich dort einer großen Beliebtheit. Immerhin sind die meisten Werkzeuge recht teuer dafür, dass man sie meist nur einmal im Jahr - wenn überhaupt - benötigt. Wer die Kosten auf mehrere Schultern verteilt und dafür sorgt, dass alle aus der Nachbarschaft einen Ort haben, an dem die entsprechenden Werkzeuge gefunden werden, kommt darüber hinaus ins Gespräch.

So lässt sich das eine oder andere Projekt noch einfacher realisieren, wenn man erst einmal in Kontakt mit den Menschen in der unmittelbaren Umgebung geworden ist.Den eigenen Baumarkt richtig organisierenDamit alles richtig funktioniert, braucht es natürlich eine entsprechende Organisation. So weiß man nicht nur, wo sich ein Werkzeug zu diesem Zeitpunkt befindet, sondern auch wer es sich ausgeliehen hat und wie lange das schon her ist. Alles in allem könnte man natürlich auf eine klassische Liste zurückgreifen. Gerade in der heutigen zeit - oder dann, wenn es wirklich viele Werkzeuge sind - bietet sich aber eine digitale Variante an.

Auch das könnte heute kaum einfacher sein. Mit einem eigenen Strichcode lässt sich beispielsweise das gesamte Inventar organisieren. Das gilt nicht nur, wenn man einen gemeinsam kleinen Baumarkt hat, sondern auch für die Anwender in der Nachbarschaft, die oft genug ihr Werkzeug an andere Nachbarn verleihen. Dafür kann man sich einfach im Internet einen Barcode erstellen und diesen auf das Werkzeug kleben.

Einmal eingescannt werden alle Informationen gespeichert und schon lässt sich das Werkzeug zu jeder Zeit verfolgen.Mit ein paar einfachen Methoden und ein bisschen Kreativität und Zusammenarbeit in der Nachbarschaft lässt sich also das Problem lösen, dass man immer neue Werkzeuge für die eigenen Projekte benötigt.